LeanVal resAPI

Unternehmenskommentar basierend auf aktuellen Quartalsinformationen.

Kommentar zu ABN AMRO Group NV

ISIN NL0011540547
Name ABN AMRO Group NV
Datum 2026-03-10
Betrachtungsinterval 1 Monat
Quartalsergebnisse ABN AMRO Bank hat am 11. Februar 2026 für das vierte Quartal 2025 einen Nettogewinn von 410 Millionen Euro erzielt, was zu einer Eigenkapitalrendite von 8,7 % für das Gesamtjahr führte. [1] Die genauen Umsatzzahlen und der Gewinn pro Aktie (EPS) wurden in der veröffentlichten Mitteilung nicht angegeben. Die bereinigten Kennzahlen umfassen einen Anstieg der Nettozinserträge um 85 Millionen Euro auf 1.665 Millionen Euro im vierten Quartal, hauptsächlich bedingt durch höhere Ergebnisse im Treasury-Bereich. Die Provisionserträge stiegen ebenfalls, insbesondere im Wealth Management, unterstützt durch erfolgreiche Produktkampagnen und positive Marktentwicklungen. Die Risikokosten blieben mit 11 Basispunkten im vierten Quartal niedrig, was zu einer Gesamtjahresrate von 1 Basispunkt führte. [1] Im Hinblick auf die Kapitalausschüttung plant ABN AMRO eine zusätzliche Kapitalverteilung von 500 Millionen Euro, bestehend aus einer Bar-Dividende von 250 Millionen Euro und einem Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Euro. Ein finales Dividendenangebot von 0,70 Euro pro Aktie wird vorgeschlagen. [1] Strategisch fokussiert sich ABN AMRO auf profitables Wachstum, die Optimierung der Kostenbasis und die Kapitalallokation. Im vierten Quartal wurde die Übernahme von NIBC Bank abgeschlossen, um die Position im niederländischen Privatkundengeschäft zu stärken. Zudem wurde ein Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Euro angekündigt, das am 7. August 2025 begann. [2] Die Mitarbeiterzahl wurde im vierten Quartal um 580 FTEs reduziert, was zu einer Gesamtjahresreduktion von 1.500 FTEs führte. Bis 2028 plant ABN AMRO eine Reduktion von insgesamt 5.200 FTEs, um die Kostenbasis weiter zu optimieren. [1] Diese Maßnahmen spiegeln die strategische Ausrichtung von ABN AMRO wider, die auf profitables Wachstum, Effizienzsteigerung und eine solide Kapitalposition abzielt.

Quellen:
[1] ([abnamro.com](https://www.abnamro.com/en/news/abn-amro-posts-net-profit-of-eur-410-million-in-q4-2025?utm_source=openai)) [2] ([abnamro.com](https://www.abnamro.com/nl/nieuws/abn-amro-rapporteert-nettowinst-van-eur-606-miljoen-in-q2-2025?utm_source=openai))
Ergebnisse letztes Financial Year ABN AMRO Bank N.V. hat am 11. Februar 2026 die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht. Der Nettogewinn betrug 410 Millionen Euro, was zu einer Eigenkapitalrendite von 8,7 % führte. Der Nettozinsertrag stieg im vierten Quartal um 85 Millionen Euro auf 1.665 Millionen Euro, was die Jahresprognose von über 6,3 Milliarden Euro erfüllte. Für 2026 erwartet die Bank einen Nettozinsertrag von etwa 6,4 Milliarden Euro, ohne die geplante Übernahme von NIBC. Die Kosten beliefen sich im vierten Quartal auf 1.575 Millionen Euro, einschließlich der Zahlung der jährlichen niederländischen Bankensteuer. Für das Gesamtjahr 2025 lagen die Kosten, ohne einmalige und Restrukturierungsausgaben, am unteren Ende der Prognose von 5,4 bis 5,5 Milliarden Euro. Für 2026 werden Kosten von 5,6 Milliarden Euro erwartet, ohne Restrukturierungsausgaben und die geplante Übernahme von NIBC. Die Qualität der Kredite blieb solide, mit einem Risikoaufwand von 11 Basispunkten im vierten Quartal und 1 Basispunkt für das Gesamtjahr. Die CET1-Kapitalquote stieg auf 15,4 %, bedingt durch die Optimierung der risikogewichteten Aktiva und des Portfolios. ([abnamro.com](https://www.abnamro.com/en/news/abn-amro-posts-net-profit-of-eur-410-million-in-q4-2025?utm_source=openai)) Strategisch setzte ABN AMRO im vierten Quartal 2025 auf profitables Wachstum, insbesondere im Hypotheken- und Vermögensverwaltungsbereich. Die Hypothekenproduktion in den Niederlanden erreichte einen Marktanteil von 21 %, unterstützt durch eine erfolgreiche Produktkampagne und gute Marktbedingungen. Im Bereich Wealth Management stiegen die Kundenvermögen um 5,1 Milliarden Euro auf über 283 Milliarden Euro, wobei Netto-Neugelder von 1,9 Milliarden Euro, hauptsächlich bedingt durch höhere Einlagen, verzeichnet wurden. Ein weiterer strategischer Schritt war die geplante Übernahme von NIBC, einer auf Hypothekendarlehen, Sparprodukte, Gewerbeimmobilien und digitale Infrastruktur spezialisierte Bank, die die Position von ABN AMRO im niederländischen Privatkundengeschäft stärken soll. Zudem wurde ein weiteres Kapital von 500 Millionen Euro ausgeschüttet, bestehend aus einer Dividende von 250 Millionen Euro und einem Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Euro, für das eine behördliche Genehmigung beantragt wurde. ([abnamro.com](https://www.abnamro.com/en/news/abn-amro-posts-net-profit-of-eur-410-million-in-q4-2025?utm_source=openai))
Interpretation Die aktuellen Daten für die ABN AMRO Group NV zeigen einige interessante Entwicklungen im Vergleich zum Vormonat. Zunächst wurde das Report Date auf den 31.12.2025 aktualisiert, was auf eine Jahresabschlussmeldung hinweist und somit eine wichtige Informationsquelle für Investoren darstellt. Der Aktienkurs hat sich in den letzten vier Wochen leicht verringert. Heute liegt der Kurs bei 27,11 Euro, während vor einem Monat noch 31,19 Euro gezählt wurden. Das entspricht einem Rückgang von etwa 13 %, was auf eine moderate Kurskorrektur hindeutet. Die 6-Monats-Performance (`rt4_TRR6M_LOC`) zeigt sogar eine leichte negative Entwicklung von -0,5 %, was bedeutet, dass die Aktie in diesem Zeitraum kaum gewachsen ist und sich eher seitwärts bewegt hat. Der Marktvergleichswert für die 6-Monats-Performance liegt bei 28, was darauf hinweist, dass die Aktie die Mehrheit des Marktes in diesem Zeitraum nicht outperformen konnte. Insgesamt deutet dies auf eine eher schwache Kursentwicklung hin, wobei die Aktie im Vergleich zum Markt eher durchschnittlich abgeschnitten hat. Im Bereich der Attraktivität und Score-Bewertungen fällt auf, dass der LeanVal Gesamtscore bei 28 liegt, was in der Kategorie "unattraktiv" eingestuft wird (unter 30). Dieser Score ist im Vergleich zum Vormonat, der bei 56 lag, deutlich gefallen. Die Level 2 Scores für Wachstum, Qualität und Revisions sind ebenfalls niedrig, wobei insbesondere der Growth Score mit 17 sehr schwach ist. Die Revisions-Score liegt bei 12, was auf eine eher negative Revisionstendenz hindeutet. Diese Abnahme deutet auf eine Verschlechterung der Einschätzung der fundamentalen Qualität des Unternehmens hin. Die Stabilitätswerte sind hingegen hoch, mit einem Score von 83, was auf eine stabile Bilanz hinweist. Bei den Level 3 Kennzahlen zeigt sich, dass das Earnings Growth (+2 Jahre) bei -2,76 % liegt, was auf einen Rückgang der Gewinne in den letzten zwei Jahren hindeutet. Der nachhaltige Wachstumsrate (SGR) ist mit 3,09 % moderat, was auf ein langsames, aber stabiles Wachstum hindeutet. Momentum-Indikatoren wie der 50-Tage-gleitende Durchschnitt im Vergleich zum 200-Tage-Durchschnitt (Golden Cross) liegen bei 11,2, was auf einen positiven kurzfristigen Trend hindeutet, allerdings ist die Veränderung in den Gewinnrevisionen mit -3,9 eher negativ. Der RSI-Wert für 6 Monate ist mit 4982,8 sehr hoch, was auf eine Überkauft-Situation hindeuten könnte, während der Total Return für 12 Monate bei 40 % liegt, was eine solide, aber keine außergewöhnliche Performance darstellt. Der 6-Monats-Total Return ist nahezu unverändert bei -0,5 %, was auf eine Seitwärtsbewegung in diesem Zeitraum hinweist. Die Qualitätskennzahlen zeigen, dass das durchschnittliche ROE (-3 Jahre) bei 9,56 % liegt, was im unteren bis mittleren Bereich liegt, während das ROE-Wachstum (-2 Jahre) mit -13,52 % deutlich rückläufig ist. Die Cash Earnings und Operating Profit Growth sind ebenfalls negativ, was auf eine schwächere operative Performance in den letzten Jahren hindeutet. Die Bilanzstabilität ist mit einem Cash/Assets-Verhältnis von 11,98 % und einem Debt+Deposits/Loans+Cash-Verhältnis von 1,16 moderat, wobei die Loans/Deposits-Quote bei 92,92 % liegt, was auf eine hohe Kreditaufnahme hinweist. Die Bewertungskennzahlen sind insgesamt moderat. Das trailing P/E liegt bei 9,91, was im unteren Bereich liegt und auf eine günstige Bewertung hindeutet. Die Cash Earnings Yield ist mit 10,90 % ebenfalls attraktiv. Die Dividendenrendite (Trailing) beträgt 5,68 %, was für Dividendeninvestoren interessant ist. Das Upside-Potenzial, gemessen am Preis im Verhältnis zum erwarteten Gewinn, liegt bei 23,28 %, was auf ein moderates Aufwärtspotenzial hindeutet. Die Percentile-Werte für die einzelnen Kennzahlen sind gemischt. Während die 1-Monats-Performance bei -3,3 % liegt, was eine schwache kurzfristige Entwicklung widerspiegelt, ist die 3-Monats-Performance mit -9 % noch schlechter. Das liegt auch an der insgesamt schwachen Kursentwicklung in diesem Zeitraum. Der Marktvergleichswert für die 6-Monats-Performance ist bei 28, was die Aktie im unteren Mittelfeld positioniert, was auf eine durchschnittliche relative Performance hinweist. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Aktie der ABN AMRO Group NV in den letzten Wochen eine leichte Schwäche gezeigt hat, sowohl im Kurs als auch in den fundamentalen Score-Bewertungen. Die Verschlechterung im LeanVal Score und die negativen Trends bei Gewinnwachstum und operativer Profitabilität sprechen für eine vorsichtige Haltung. Die Bewertung ist jedoch im Vergleich zu den fundamentalen Kennzahlen moderat, was auf ein gewisses Aufwärtspotenzial hindeutet, falls sich die operative Lage stabilisiert. **Fazit:** - **Kaufen:** Die Aktie bietet ein attraktives Bewertungsniveau mit einem P/E von unter 10 und einer Dividendenrendite von über 5 %, was für einkommensorientierte Anleger interessant ist. Bei einer Stabilisierung der Gewinne und einer Erholung im Kurs könnte das Upside-Potenzial von über 23 % genutzt werden. - **Halten:** Die stabile Bilanz und die moderaten Bewertungen sprechen für eine Halteposition, insbesondere für Investoren, die auf eine Erholung des Marktes oder eine Verbesserung der fundamentalen Kennzahlen setzen. - **Verkaufen:** Aufgrund der aktuellen Schwäche im Gewinnwachstum, der Verschlechterung im Score und der negativen Kursentwicklung in den letzten Wochen erscheint ein Verkauf für risikoscheue Anleger sinnvoll, um Verluste zu begrenzen, falls die negativen Trends anhalten. Insgesamt ist die Aktie der ABN AMRO Group NV derzeit eher vorsichtig zu beurteilen. Es empfiehlt sich, die Entwicklung in den kommenden Quartalen genau zu beobachten, insbesondere die operative Profitabilität und die Revisionszahlen.